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schwarzer Hintergrund

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...so leid es mir tut, wir sind die Guten in dieser Sache. Untersuchungen zum Verstehen fiktionaler moralischer Sätze

Die vorliegenden Untersuchungen beantworten die Frage, wann sich einem fiktionalen Text eine ›Moral‹ zuschreiben lässt. Unter ›Moral‹ wird dabei die Aufforderung verstanden, fiktionale moralische Urteile für wahr zu halten. Solche Aufforderungen werden im vorliegenden Band aus mo-ralischen Urteilssätzen abgeleitet. Diese werden als Such-befehle verstanden. Und es wird erörtert, wie die Befolgung dieser Befehle nach Maßgabe utilitaristischer Zweckmäßig-keitsüberlegungen zum Befund der ›Moral‹ fiktionaler Texte führen kann. Es soll gezeigt werden, dass entsprechende Befunde es nicht nur erlauben, fiktionale Texte zu identifi-zieren. Als Anleitung zur Gewinnung solcher Befunde wollen die hier unternommenen Bemühungen auch zur rationalen Diskussion der moralischen Beurteilung fiktionaler Werke beitragen.

 

The Investigations at hand answer the question, to what extent a reader might attribute to a piece of fictional literature a ›moral‹, meaning the prescription to imagine certain moral propositions as being true. Present investigations derive such prescriptions from moral sentences. Such sentences are being treated as requests to search for truth values, and it is being shown, what it means to answer a corresponding request in accordance with utilitarian considerations of expedience. Once its ›moral‹ has been determined a piece of fictional literature can not only be identified, its moral assessment can also be discussed rationally.

Sprache: Deutsch

294 Seiten, gebunden

ISBN: 9783847110545

V&R unipress,  1. Auflage, 2020

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Sozioanalyse als epische Methode.
Eine werkbiographische Darstellung der literarischen Soziologie von Ernst Weiß

Ernst Weiß (1882-1940), von den Zeitgenossen hochge-schätzt, ist den meisten RomanleserInnen heute ein Unbe-kannter. Weniger desolat, im Ganzen jedoch unbefriedigend sieht die Lage im wissenschaftlichen Feld aus. Trotz ver-dienstvoller Bemühungen um einzelne Werke und Themen des Œuvres fehlt es nach wie vor an einer umfassenden Werk-biographie. Dieses Desiderat soll nun eingelöst werden. In der vorliegenden Monographie wird die Evolution des Weiß’schen Œuvres erstmals in Gänze nachverfolgt. Die Dar-stellung versteht sich dabei selbst wie ihren Gegenstand als Sozioanalyse im Sinne Pierre Bourdieus. Sein Œuvre einer Sozioanalyse unterziehend, zeigt sie, wie sich Ernst Weiß in kritischer Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Klassen-gesellschaft im literarischen Feld als Sozioanalytiker positioniert.

Sprache: Deutsch

590 Seiten, gebunden

ISBN: 9783861106098

Röhrig Universitätsverlag, 1. Auflage, 2016

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